Allkampf-Karate
Jede Budosportart enthält wirkungsvolle Elemente der
Selbstverteidigung.
Die effektivsten Abwehrtechniken aus Karate, Taekwondo, Jiu-Jitsu, Judo, Kung-Fu
und Aikido wurden aus diesem Grundgedanken heraus in dem
Selbstverteidigungssystem Allkampf-Karate zusammengefasst.
Es bietet für jede Gefahrensituation eine wirksame, juristisch erlaubte
Verteidigungsmöglichkeit, gleichgültig, ob gegen einen oder mehrere Angreifer,
gegen unbewaffnete oder bewaffnete Gegner. Ziel ist eine möglichst wirkungsvolle
Abwehr.
Die aggressive Kraft des Angreifers wird in der Selbstverteidigung so geführt
und umgelenkt, dass sie für die Abwehr des Verteidigers nutzbar gemacht und
verstärkt gegen den Angreifer geführt werden kann.
Kickboxen
Kickboxen ist eine moderne Abwandlung
des traditionellen Karate. Kickboxen ist ein junger Kampfsport, der in den
siebziger Jahren in den USA entstand und besteht aus einer Mischung von
boxerischen Elementen und Techniken aus Karate und Taekwon-Do.
Heute wird Kickboxen in drei verschiedene Disziplinen unterteilt.
Jiu-Jitsu
Jiu-Jitsu (sanfte Kunst) hat seinen
Ursprung bei den japanischen Samurai und war die waffenlose Selbstverteidigung
auch Yawara genannt. Als
Yawara wurde es seit dem 17. Jahrhundert in Japan
zu einem Selbstverteidigungssystem entwickelt, welches neben Judo- und
Karate-Techniken auch realistische Abwehrkombinationen gegen körperlich
überlegene Gegner umfasst. Anfänger/innen lernen Fallen und Grundtechniken.
Wir vermitteln einen Jiu-Jitsu-Stil, bei dem sich die traditionellen asiatischen
und die westlichen Systeme zu einer modernen Selbstverteidigungsform verbinden.
Techniken: Fallschule, Schlag-, Stoß-, Tritt-, Hebel-, Wurftechniken, Festhalte-
und Würgegriff.
Taekwon-Do
Olympischer Wettkampfsport und optimale Körperbeherrschung.
"Taek" - Fuß; heißt soviel wie Springen,
Stoßen und Schlagen mit den Füßen
"Kwon" - Faust; bezeichnet die Handtechniken
"Do" - die Kunst, die Lehre, die
Philosophie; Art und geistiger Gehalt.
Die Lehre des Faust- und Fußkampfes - die unbewaffnete koreanische Form der
Selbstverteidigung mit Wurzeln einer Jahrtausende alten Kriegskunst.
Das traditionelle Taekwon-Do ist eine disziplinierte Form der
Selbstverteidigung, welche im Training ohne körperlichen Kontakt ausgeführt
wird. Der ausgeübte Freikampf ist die unmittelbare Konfrontation mit einem
Gegner. Alle Techniken werden rechtzeitig vor dem Partner abgestoppt ohne diesen
zu verletzen. Diese Form des Kampfes schult die Konzentration und die
Zielgenauigkeit den Ausführenden.
Judo der sanfte Weg
JU = sanft oder nachgeben
DO = der Weg
AIKIDO
Die Techniken des AIKIDO sind vom
Aiki-JuJutsu sowie dem Schwertkampf geprägt.
Typisch sind die kreisrunden und spiralförmigen Techniken, mit denen die
Angriffsenergie des Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer
zurückgeführt wird.
AI = Harmonie, Freundschaft, Liebe
KI = Geist, Wille, Energie
DO = Der Weg, Körper und Geist zu einen
AIKIDO ist somit eher eine Selbstverteidigung gegen das "eigene Ich" mit den Methoden der japanischen Kampfkünste.
- stärkt das Selbstvertrauen
- fördert die Konzentrationsfähigkeit
- führt zu innerer Ruhe und natürlicher
- Entspannung
- verbessert Ihre Gesundheit und Kraft
- fördert Geduld und Sicherheit
AIKIDO überfordert Sie nicht! Für den, der nicht nur „Trimm Dich“ machen will, um fit zu bleiben, ist AIKIDO das Richtige. Die natürlichen Bewegungen, die umfangreiche Gymnastik und die Harmonie der Techniken fordern den Körper ausgiebig, aber zwingen ihn nicht zu Höchstleistungen.
KARATE - ein Sport für Körper und Geist
Karate-Do, wörtlich übersetzt: "Der Weg der
leeren Hand".
"Kara" bedeutet soviel wie "Leer", der
Begriff der "Leere" stammt aus der Zen-Philosophie. "Do"
ist das japanische Wort für "Weg", "Prinzip", das man in
Judo-Do, Ei-Ki-Do, Iaido, Kobudo wieder findet die einige der
zahlreichen japanischen Kampfkünste darstellen. Karate-Do
sollte also verstanden werden als ein Weg zur Prägung der eigenen
Persönlichkeit. Ein wesentlicher Leitspruch des Budo (eben der Weg dieser
Kampfkünste) lautet: "Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch
Niederlage, sondern liegt in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden."
Die drei Säulen des Trainings sind das Kihon
(Grundschule), die Kata und das
Kumite (Kampf). Im Kihon
werden Anfangs einzelne Techniken erlernt um diese mit fortschreitenden
Kenntnissen in Kombinationen zu trainieren. Kata,
sind eine Art des Schattenkampfes. Im Kumite
wird dann, zuerst langsam, das Kämpfen geübt. Ziele des Trainings sind u.a. die
Verbesserung von Körperbeherrschung, Beweglichkeit, Konzentration und Kondition.
Karatekas jeder Gürtelstufe sowie Anfänger
sind jederzeit willkommen.
Karate-Do ist eine Kunst. Eine Körper- und Kampfkunst und eine Methode der
Selbstverteidigung. Sie ist auch ein Weg zur Weiterentwicklung der
Persönlichkeit und zur Festigung des Charakters, der schließlich zu einem
inneren Wachstum führt. Karate-Do ist somit nicht nur eine Disziplin der
Körperbeherrschung, sondern auch eine Schule der Geistesbildung, die einen das
ganze Leben lang begleiten sollte.
Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal
als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft,
Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit
Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine
Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.
IAI-DO
die Kunst des Schwertziehens bzw. die Kunst des Schwertes
"Iai-Do" ist eine ca. 400 Jahre alte
traditionelle japanische Sonderform des Schwertfechtens.
Iaido ist eine japanische Fechtkunst, bei der das blitzschnelle Ziehen des
Schwertes mit unmittelbar anschließendem Schlag im Mittelpunkt steht.
Das Wort "Iai" setzt sich zusammen aus den
Schriftzeichen
Beides vereint bedeutet soviel wie "Ganz da sein, in der Gegenwart sein".
Iai erfordert höchste Konzentration und Perfektion mit dem
Schwert.
Es ist auch eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, diese
Formvollendung zu erreichen und dabei seine innere Ruhe und Stabilität zu
finden. Mit dem Sieg über sein eigenes Ich, entwickelt der
Iaidoka eine Harmonie bzw. Einheit mit sich selber, dem Schwert
und der Umwelt. Er lernt sich den jeweiligen Situationen entsprechend zu
verhalten.
Es wird gegen einen unsichtbaren Gegner oder einen Trainingspartner, gegen den
die Schläge mit dem Schwert nur angedeutet werden, gekämpft und ist
Iai-do bietet ein weites Feld zur Entdeckung.
KENJUKATE
Optimaler Kampfsport und moderne Selbstverteidigung.
Kenjukate ist ein Allkampfsystem, das die wichtigsten Elemente aus
jahrhundertealten fernöstlichen Kriegskünsten (Kendo, Judo, Jiu-Jitsu, Karate,
Taekwondo, Aikido usw.) und Nahkampfmethoden beinhaltet. Diese Vielseitigkeit
hat Kenjukate auch seinen Namen gegeben, der mit
KEN (Kendo), JU (Judo) und
KATE
(Karate) verschiedene asiatische Kampfsportarten anklingen lässt.
In einem System die wirkungsvollsten Techniken aus
JUDO/KARATE/TAEKWON-DO/JIU-JITSU/ KUNG-FU
Escrima
Das Wort entstammt der spanischen Sprache, in der "la esgrima" das Fechten
bezeichnet.
Man wird Escrima am ehesten gerecht, wenn man es
einfach als einen Oberbegriff für alle philippinischen Kampfkünste mit Stock und
Schwert sieht.
Der Trainingsschwerpunkt im Escrima liegt nicht auf
dem Erlernen möglichst vieler einzelner Techniken, sondern darauf die
essentiellen Faktoren und grundlegenden Gesetze des Kampfes zu erfassen und für
sich zu nutzen. Regelmäßiges und durchaus nicht übermäßiges Üben ist die einzige
Voraussetzung, die es braucht, um Escrima zu
erlernen und Sicherheit zu gewinnen
Arnis
Bo-Jutsu
Das Bo-Jutsu lehrt den Umgang mit dem Bo (ca. 1,80 Meter langer Stock) in Selbstverteidigung, Kampfsport und Kampfkunst. Heute wird Bo-Jutsu auch auf andere, so genannte Kobudo-Waffen ausgeweitet. Dazu gehören zum Beispiel Tonfa, Macheten und Messer. Trainiert wird deren Einsatz in der Selbstverteidigung und es beinhaltet die Abwehr mit diesen Waffen und gegen diese Waffen. Diese Disziplin umfasst alle Varianten des Stockes, wie auch den kürzeren Jo und den noch kürzeren Hanbo.
Kung Fu
Kung Fu ist eine klassische chinesische Kampfkunst zur effektiven Selbstverteidigung. Charakteristisch sind die runden und geschmeidigen Bewegungsabläufe, die fließend ineinander übergehen und fast wie ein Tanz wirken. Um eine gute Körperbeherrschung, Reaktionsbereitschaft und Flexibilität in der Anwendung von Techniken und ein optimales Zusammenspiel von Körper und Geist zu erzielen, sind Geduld und Konzentration für das Training erforderlich.
Diese sanfte Kunst kann jeder lernen!
Point-Fighting
Ähnlich wie beim richtigen Fechten geht es im Ansatz nicht mehr um
"Trefferwirkung" oder um eine wirkliche Kampf-Taktik, sondern nur noch um offene
"Punkte", die oft reichlich Raum für Spekulationen lassen.
Point-Fighting lässt grüssen, denn viel anders sieht es dort nicht
aus, wenngleich in diesem System auch noch mit den (behandschuhten) Fäusten und
einer klar definierten Kampfunterbrechung zur durchaus praktikablen
Punktfeststellung.
Zumindest Point-Fighting erinnert deshalb an
"echten" Kampfsport wie klassisches Boxen, während die olympische Fraktion mit
ihrer Schutzkleidung inzwischen optisch auftritt wie eine Mischung aus
Baseball-Fänger und einem StarWars-Klonkrieger. Als "Kampf" für die Mehrzahl der
Laien-Zuschauer nicht ganz leicht einzuordnen. Die Spannung, die der Verfasser
in früheren Zeiten beim Westenkampf hautnah miterlebt hat, ist jedoch auch für
viele Insider weitestgehend verflogen.
Point-fighting (Semikontakt)
Point-fighting ist eine Form des
Kickboxen wobei es auf Technik, Geschwindigkeit und Reflexe ankommt. In einer
Kampffläche (meist 6mx6m) stehen sich zwei Kämpfer gegenüber, die sobald der
Kampf freigegeben wird versuchen werden, beim Gegner einen Treffer zu setzen.
Geleitet wird der Kampf von drei Kampfrichtern, einem Haupt- und zwei
Seitenkampfrichter. Der Hauptkampfrichter unterbricht den Kampf sobald er einen
Treffer gesehen hat und bittet dann seine Kollegen um eine Wertung, ist diese
abgegeben wird der Kampf wieder neu freigegeben.
Das Wertungssystem ist wie folgt: Treffer mit der Faust zum Körper oder Kopf 1
Punkt / Treffer mit dem Fuß zum Körper 1 Punkt / Treffer mit dem Fuß zum Kopf 2
Punkte / Gesprungene Treffer mit dem Fuß zum Körper 2 Punkte und zum Kopf 3
Punkte. Die Natur dieser Kampfform verbietet es eigentlich schon seine Techniken
mit Kraft zu schlagen, weil dies auf kosten der Schnelligkeit geht darüber
hinaus sind harte Treffer auch verboten und können zur Disqualifikation führen.
Ein Kampf dauert 2 Minuten steht dann noch kein Sieger fest gibt es eine Minute
Verlängerung, kann dann immer noch kein Gewinner ermittelt werden entscheidet
der nächste Punkt. Schafft es ein Kämpfer mit vier Punkten Unterschied in
Führung zu gehen so wird der Kampf vorzeitig abgebrochen und als technisches KO
gewertet.
Point-Karate
Point-Karate ist eine Form des
Karate-Kumite mit Trefferkontakt wobei es auf
Technik, Geschwindigkeit und Reflexe ankommt. Die Wettkampffläche heißt der
"Ring". In einer Kampffläche (meist 8mx8m) stehen sich zwei Kämpfer im trad.
Karategi gegenüber, die sobald der Kampf
freigegeben wird versuchen werden, beim Gegner einen Treffer zu setzen. Die
Safety`s (open hand type) müssen mit einer Polsterung ausgestattet sein, die
nicht verrutscht, und die Schlagfläche unbedeckt läßt. Die Polsterung muß die
Faust-, Daumen- und Handrückenschlagfläche bedecken. Der Handschuh muß die
Finger, einschließlich Fingernägel, bedecken und mindestens 5 cm über das
Handgelenk hinaus reichen. Unter keinen Umständen können Boxhandschuhe benutzt
werden. Fußschützer oder Stiefel müssen eine festsitzende Polsterung haben und
groß genug sein, um Zehennägel und Ferse zu bedecken, und müssen mindestens 5 cm
über den Knöchel reichen. Die Fußsohle braucht nicht bedeckt zu sein.
Geleitet wird der Kampf von drei Kampfrichtern, einem Haupt- und zwei
Seitenkampfrichter. Der Hauptkampfrichter unterbricht den Kampf sobald er einen
Treffer gesehen hat und bittet dann seine Kollegen um eine Wertung, ist diese
abgegeben wird der Kampf wieder neu freigegeben.
Das Wertungssystem ist wie folgt: Fauststoß, Tritte an den Körper, Tritte an den
Kopf, Sprungtechniken an den Körper, Sprungtechniken an den Kopf, Folgetechnik
auf Fußfeger je 1 Punkt. Legale Trefferflächen sind Kopf:, Gesicht, Seite,
Stirn, Hinterkopf, Brustkorb: Vorderseite, Seite, Hinterseite, Fuß: unterhalb
des Knöchels (Fußfeger sind erlaubt). Der Kämpfer, der seinen Kopf (weg)dreht,
erhält eine Strafe und ein Punkt wird seinem Gegner zuerkannt. In diesem Fall
werden keine Verwarnungen erteilt. Gewinner ist der Kämpfer mit den meisten
Punkten am Ende der Zeit oder der Kämpfer der als erster 6 Punkte erzielt.
Die Natur dieser Kampfform verbietet es eigentlich schon seine Techniken mit
Kraft zu schlagen, weil dies auf Kosten der Schnelligkeit geht darüber hinaus
sind harte Treffer auch verboten und können zur Disqualifikation führen. Ein
Kampf dauert bei allen Ausscheidungskämpfen 3-Minuten (Laufzeit). Die Kampfzeit
beträgt bei den Endkämpfen 3-Minuten (Stoppzeit). Steht dann noch kein Sieger
fest gibt es eine Minute Verlängerung, kann dann immer noch kein Gewinner
ermittelt werden entscheidet der nächste Punkt. Schafft es ein Kämpfer mit vier
Punkten Unterschied in Führung zu gehen so wird der Kampf vorzeitig abgebrochen
und als technisches KO gewertet.